Das Winter-Zuber-Umbau-Tagebuch

Zuberumbau 2004
Wetter Tätigkeiten Stunden
(Plang.)
gefahr. km und (-zeit)
20. Februar
-2°C, strahlender Sonnenschein Erste Tour nach Dishley bei Rostock, wo im Projekthaus mit der großen Scheune der Umbau vonstatten gehen soll. Die Tore für die Sonne weit geöffnet, haben wir erstmal den ganzen "Kleinkram" abgeräumt und ein wenig Bestandsaufnahme gemacht. Ein paar Schrauben des alten Holzgestells sind schon gewichen und die Duschecke. 6 2 x 90 (4)
23. - 27. Februar
1°C, Regen Montags Rufus aus Berlin abholen.
Dienstag das Auto mit Werkzeug und Material (Nähmaschine, Stoffe, Hobel, Bohrmaschinen, alles was Akkus hat......) beladen, über Waren beim Sägewerk vorbei, ab nach Dishley und erstmal Bestandsaufnahme, solange das Tageslicht reicht.
Dann haben wir uns erstmal dem abendlichen Kulturprogramm unserer Gastgeber angeschlossen und im Kino den "Herrn der Ringe" gesehen. Als Omen hat Rufus mir bei der Heimfahrt die Finger in der Autotür zerhauen. Was hatten die dort auch zu suchen.
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B-NB-WRN-Dishley (8)
-2°C, Schnee und etwas Sonne Mittwoch: Gestell zerlegen, Zuber runterholen (Schwerstarbeit), Boden auseinander schrauben, Nieten ausbohren, Bodenplatten herausstemmen (Manno! Die sahen vielleicht aus! Erkenntnis: Der Umbau ist krass nötig!), Technik abbauen, Technikwand ausbauen, Spriegel abnehmen, erste Flexereien am Spriegel. Abends den neuen Zuberaufbau planen. Es wird einen zweiten Zuber geben, aber kein kleines Separé mehr! 20+(6)
-4°C, bissl Schnee Donnerstag: Jetzt ist Spriegel abflexen, Farbe runterbrennen und abschleifen angesagt und zur Erwärmung ab und an eine Runde Material sortieren, denn der alte Holzkram (den bekommt Roman für seinen Papiermachermarktstand), die neuen Holzteile, die wir aus der Wolff´schen Garage mitgebracht haben und die vielen Zuberzubehörteile lagen in Riesenhaufen um uns herum.
Spät abends nach einem gemütlichen Abendessen (Rufus ist schließlich ein prima Koch) mit den Hofbesitzern haben wir uns erstmal aus dem Staub gemacht, um andere Verpflichtungen zu erfüllen.
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1. - 5. März
Ne, nix ist. In dieser Woche hat sich die Wölfin nebst Zuberzofe Adele auf den Weg in die Eifel gemacht, um den vielen Liedern, die ihr am Badehaus so oft hört, einen runden Rahmen zu geben. Kurz gesagt, wir haben eine CD gebastelt, die "Irrlichter kennengelernt… 1500 km und einen geplatzten Reifen später…
8. - 12. März
Leider geht die Woche erst am Mittwoch los. Ist halt so. Und erstmal mit einem Abendessen. Für die Planung des Wassersystems reicht der Abend gerade noch. (6) 260
B-Schönhof-NB-Dishley
4°C, bissl Sonne Donnerstag: Früh aufstehen und ab in die Kutsche, Hänger dran und zum Sägewerk. Dann erstmal ausgiebig Frühstück und danach so richtig in die Vollen! Die ganzen rohen Bretter, frisch vom Nachtigallenbaum, achnee, diesmal hat Romeo recht, es war die Lärche, haben wir geschält und gehobelt. Am Abend haben wir eine Stunde lang gepuzzelt, welche Diele wohin passen könnte und die erste Bohle eingepaßt. 14 140
Dishley-Waren-Dishley (4)
morgens brrrrr, dann aber Frühlingswetter Freitag: Bei weit geöffneten Scheunentoren haben wir zunächst die anderen sechs Bodendielen eingearbeitet. Jede Diele ist passend gesägt, dann mit Zieheisen und Hobel an die daneben liegende angepaßt. Schließlich wollten wir keine Industriebretter verlegen, sondern einen möglichst authentischen Eindruck erzeugen. Nun liegen die Dielen auf Kontakt, bis auf kleinere natürliche Spalten, aber durch die Holztrocknung werden die Spalten bald breiter werden, damit aus den Zubern schwappendes Wasser abläuft. Als dann die Ausarbeitungen für die vordere und hintere Hängerklappe gesägt und mit Stechbeiteln schick sauber ausgearbeitet waren, sah der Boden schon mal super aus.
Die Zeit reichte noch, um die Füße für die Zuber aus einem Balken zu sägen und auszustemmen. Die Zuber sollen ja nicht während der Fahrt verrutschen und etwas über dem Boden stehen, damit sie unten trocknen können.
Ein Familiengeburtstag hält uns leider davon ab, das Wochenende durchzuarbeiten, aber ein erster Zuberputz ist noch drin (siehe Bild).
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Dishley-NB-B (6)
15. - 19. März
10°C, wolkenverhangen Montag mittags Ankunft in Dishley:
Die Treppenkonstruktion verlangt genaues Planen, solide Feinarbeit und den Einsatz all unserer Werkzeuge. Das Fass für den Wasserüberlauf ist in die Treppe eingearbeitet.
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10°C, Nieselregen

Dienstag: Nebenher ist noch ein wenig Hilfe auf dem Hof Dishley erforderlich. Die Industriequäke (dieses Plastikunkraut, mit dem Heuballen gebunden sind und das jede weiterverarbeitende Maschine zerstört, nervte den Bauern, der den alten halb zersetzten Heu- und Mistberg hinter der Scheune entsorgen wollte, also haben wir nebenher mal ein wenig im Mist gebuddelt und später ein paar alte Paletten auf den Feuerplatz am anderen Ende des Dorfes gebracht. Dafür gab es abends auch ein schönes Frühjahrsbrauchtumsfeuer getreu dem alten norddeutschen Brauch der Altholzverbrennung. 26
15-20°C, Sonne vom Feinsten Mittwoch: Eigentlich sollte heute die Dusche entstehen, aber dank zweier Baumarkttouren und einem defekten Schleifteller gings nicht recht voran. Die neue Oberfräse macht nicht so schicke Schlitze wie gedacht. Aber bei dem tollen Wetter macht sogar Baumarkttour Spaß und wenigstens halbfertig ist die Duschenkonstruktion. 22 40 Dishley-Baumarkt-Dishley
15-20°C, Sonne mit etwas Regen Nunja, Schleifteller organisieren ist gar nicht so einfach, aber man hat ja noch gesunde Hände und große Bögen Scheifpapier. Und da im Duschbereich niemand Splitter in die Füße bekommen soll, aber Holz uns besser scheint als Plastikboden, ist Schleifen meine heutige Hauptarbeit. Das gibt Muckis! Rufus hat währenddessen Treppchen gebaut. Abends waren noch 8 Nadelbäume umzuschubsen, die unseren Gastgebern im Wege waren und einem Weidenflechtzaun mit Hecken und Efeu weichen müssen, was mit einem Grillfest im Regen, natürlich unterm Dach, belohnt wurde. 16
Am Freitag sind wieder diverse Notwendigkeiten in Neubrandenburg zu erfüllen und Sonnabend ist Oster-Probe mit der Bänd angesagt. 90 Dishley-NB
22. - 26. März
böser kalter SW-Sturm Diese Woche beginnt schon am Sonntag, den 21. März. Es muss ja vorangehen und Verstärkung haben wir in dieser Woche auch bekommen durch Tina, die beim Bemalen der Innenwände helfen wird. Also beginnt die Woche mit dem Skizzieren der Wandgestaltung. Manno, waren wir kreativ! Ansonsten haben wir Tina die Rostocker Kirchen gezeigt als kleine Einführung in historische Baukunst und Baustile. Rufus hat an diesem WE Trecker reparieren gelernt! 9 90 NB-Dishley
7°C, windig Montag: Erstmal einkaufen! Der Kühlschrank ist leer und wir brauchen noch ein paar Malutensilien. Die sind allerdings auch in Rostock schwierig zu beschaffen, aber das Meiste ist ja da. Die Skizze wird nun auf die riesige Leinwand (2,50 x 9 m) übertragen. Der Hänger ist abgeräumt und gereinigt und bereit zum Schweißen. Ein bißchen konnten wir beim Metallbau auch helfen. Dann ist noch Hilfe beim Strohballenstapeln zu leisten, was den Rest des Tages in Anspruch nimmt. Eine Badewanne für Jeden ist noch nötig gegen die Strohpiekserei. 15
8°C, windig Dienstag: Rufus hat weiter an den kleinen Zuberhintertreppchen gebaut und sich uns dann zum Malen angeschlossen. Stempel schnitzen war angesagt. Wir wollen Euch ja nicht mit den alten Druckmotiven langeweilen. Die ersten Farben sind auf dem Textil. 21
10°C, freundlicher Mittwoch: Das Drucken geht los. Tina und die Woelfin haben voll zu tun mit dem Drucken der R¸ckwand und auch das erste der Bilder wird gemalt. Aber pssst, die bleiben Đberraschung. Rufus macht nachmittags beim Metallbau weiter und die erste Skizze f¸r die Zeltkonstruktion entsteht. Na, da lauert auch noch reichlich Arbeit auf uns. 24
10-12°C, freundlicher Donnerstag: Erkundigungen zum Thema Holzpreise, denn unsere Zelte brauchen stabile Laubholzleisten. Das kann teuer werden. Aber die Planungen sind gediehen.
Tina und ich malen und drucken bis Freitag fleißig weiter.
24+21 90 Dishley-NB
29. März - 2. April
5. - 9. April
Diese Woche ist Stand bauen für die Gastgeber geplant. Leider klappt nicht alles, wie es soll, und die Woche ist ohnehin viel zu kurz wegen des am Freitag beginnenden Ostermarktes.
13. - 16. April
Ostern war anstrengend. Daher sind wir erst am Dienstag früh nach Hause gefahren und konnten nach privaten Pflichten erst abends weiter nach Dishley. 90 NB-Dishley

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